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Isaak, Katinka und Karl Levi — Frankfurt am Main, Germany
Posted by: Groundspeak Premium Member prussel
N 50° 07.343 E 008° 40.887
32U E 477228 N 5552286
Quick Description: Stolpersteine für Isaak Levi, Katinka Levi, geb. Sichel, und Karl Levi vor dem Haus Oberweg 58 in Frankfurt am Main
Location: Hessen, Germany
Date Posted: 4/1/2015 6:50:14 AM
Waymark Code: WMNM20
Published By: Groundspeak Premium Member Bernd das Brot Team
Views: 0

Long Description:

HIER WOHNTE
ISAAK LEVI
JG. 1894
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
MAJDANEK

HIER WOHNTE
KATINKA LEVI
GEB. SICHEL JG. 1891
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
MAJDANEK

HIER WOHNTE
KARL LEVI
JG. 1926
DEPORTIERT 1942
TOT 1942 IN
MAJDANEK

Isaak Levi, geboren am 30.10.1884 in Lichenroth (Vogelsberg), war mit Kathinka Levi,georen am 11.3.1891 in Langenbergheim, verheiratet. Sie hatten zwei Söhne: Karl und Gerhard, Jg, 1923. Gerhard Levi gelang im August 1939 die Flucht in das Exil nach Großbritannien.
Die Familie lebte von 1905 bis 1939 in Hanau, die Eheleute betrieben seit der Heirat um 1921/22 ein Geschäft für Metzgereiartikel in Hanau, Leipziger Straße 1, dessen Gründung sie durch die Mitgift der Ehefrau finanziert hatten. 1938 zwangsweiser Verkauf des Betriebs und am 28. Januar 1939 Löschung aus dem Handelsregister. Isaak Levi gehörte zum Vorstand der Jüdischen Gemeinde Hanau und war Mitglied der Chevrat Kadisha (Beerdigungsbruderschaft). Im Zusammenhang mit dem November-Pogrom wurde er vom 11. November bis 10. Dezember 1938 in das Konzentrationslager Buchenwald (Häftlingsnummer 24726) verschleppt.
Verfolgungsbedingter Umzug nach Frankfurt Anfang 1939, Frankfurter Adresse zunächst bei einer Angehörigen Eschersheimer Landstraße 60, ab Juli 1939 Oberweg 58. Isaak Levi arbeitete bis etwa Ende 1940 für die Jüdische Gemeinde, anschließend war er nach Angaben des überlebenden Sohnes zusammen mit Sohn Karl in einer Fabrik für Heizungs- und Kesselbau beschäftigt, vermutlich als Zwangsarbeiter. Vergeblich betrieb die Familie noch im Oktober 1941 ihre Flucht in das kubanische Exil, die Genehmigung zur Mitnahme des Umzugsgutes lag bereits vor, die Ausreise scheiterte wahrscheinlich am gerade ausgesprochenen Auswanderungsverbot für Juden.
Quelle / source: Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main e.V.

Deported to:
Majdanek


Year/Jahrgang: Not listed

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